Tron Espli about the race for survival:

(Tron Espli zum Überlebenskampf:<NZ>Eisschnellaufen muß sich selbst erneuern)

Ausführungen von T.E. (Norweg. Mitglied der Techn. Kommission derISU) zur Zukunft des Eisschnellaufs und notwendigen Veränderungen in dieser Traditionen sehr verhafteten Sportart. Klarstellung: Ohne Veränderungen (Equipment, Wettkampfformen, Präsentation) wird die Sportart mehr und mehr an Interessenten und Publikum verlieren. Außerdem muß die Internationalisierung der Sportart weiter betrieben und auch auf kleinere Länder ausgebaut werden. Es reicht nicht mehr, Eisschnellauf nur während der Olympischen Winterspiele, also alle vier Jahre, als internationales Ereignis zu erleben. Eine kontinuierliche Darstellung muß erreicht werden, wie z.B. durch die bereits eingeführten Einzelstrecken-WM (Rampenlicht auch für andere Sportler als die dominierenden Mehrkämpfer). Durch den WC (Chance auch für kleinere ESL-Nationen, Internationalisierung der Sportart) konnte auch die TV-Präsenz erhöht werden, was ein ausschlaggebender Faktor ist. Überdenkenswert ist die Einführung kontinentaler WK-Serien. Auch müßte ein Weg gefunden werden, die kleineren ESL-Nationen finanziell zu unterstützen, damit diese z.B. ihre Nachwuchs- Entwicklungsprogramme realisieren können. Zukunftsträchtig könnten auch die Läufe mit je vier LäuferInnen sein (z.B. Start von je zwei LäuferInnen auf jeder Bahnseite). Da sich bisher im Eisschnellauf sehr wenig verändert hat, was die Präsentation anbetrifft, besteht noch genügend Raum für Veränderungen. Die Sportart muß attraktiver für das Fernsehen und damit viele Zuschaiuer gemacht werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Speedskating World
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Ausgabe:Kesteren (1997)1, S. 14-16
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel