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Creatine and its role in exercise performance

Erläutert wird die Bedeutung und Wirkungsweise des Kreatins im Organismus des Sportlers bzw. für dessen Leistung. Es wird auf die generelle Bedeutung der Energiesysteme im Körper eingeganghen sowie auf die Rolle des Kreatins im Konkreten. Neben der Kreatin-Eigenproduktion im Körper kann der Muskelkreatingehalt über orale Kreatinsupplementation deutlich (bis zu 20%) erhöht werden. Wichtig ist die Form der Einnahme der Kreatin-Tabletten: Sie sollten in warmem Wasser aufgelöst und dann sofort getrunken werden. Als optimale Dosis werden 20g pro Tag über 5 Tage hinweg vorgeschlagen (4x5g). Die direkte Wirkung der Kreatinsupplementation ist im Eisschnellauf sehr gering (Wirkung nur bis etwa 160m), durch verzögertes Einsetzen des anaeroben Energiestoffwechsels ist jedoch eine indirekte leistungsfördernde Wirkung gegeben. Je höher der Eigengehalt von Kreatin im Muskel, desto geringer die Wirkung zusätzlicher Kreatinaufnahme. Nebenwirkungen: Kreatinzusätze können zu (bisher nicht geklärten) Gewichtszunahmen von bis zu 3 kg führen. Sportler berichten außerdem über ein Gefühl der Dehydratation nach Kreatinsupplementation. Über Langzeit-Nebenwirkungen liegen ebenfalls noch keine Erkentnisse vor. Momentan fällt die Kreatinsupplementatiion vor allem wegen nicht vorhandener Nachweismöglichkeiten nicht unter Doping. Sollte jedoch eines Tages eine solche Möglicheit gefunden sein, ist hier eine Änderung durchaus möglich bzw. zu erwarten.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences
Published in:Speedskating World
Language:English
Published: 1996
Edition:Kesteren 2(1996)2, S. 19-20, 3 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate