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Diagnostika i razvitie licnostno-kooperativnoj reflekcii v chokkejnoj komande

(Diagnostik und Entwicklung der individuell-kooperativen Reflexion in einer Eishockeymannschaft)

Das Ziel dieser Untersuchungen bestand in der Bestimmung der Zusammenhänge zwischen dem Entwicklungsniveau der reflexiven Prozesse sowie sozialer Prozesse, die sich in einer (Eishockey-)Mannschaft vollziehen. Die Untersuchungen wurden mithilfe eines komplexen diagnostischen Systems zur Untersuchung sozial-psychologischer Prozesse in einer Gruppe sowie der Methode der Diagnostik des Entwicklungsniveaus der individuell-kooperativen Reflexionen in einer modifizierten Variante durchgeführt. Die dargelegten Ergebnisse beziehen sich auf ein in einer Moskauer Junioren-Eishockeymannschaft durchgeführtes psychologisches Programm. Die Untersuchungen führten zu folgenden Ergebnissen und Schlussfolgerungen: Je höher in einer Mannschaft der Index der Genauigkeit der reflexiven Vorstellungen zum eigenen Status in den Augen der Spieler, desto geringer ist die emotional-volitive Aktität. Es wird vermutet, dass dies darin begründet ist, dass im Ergebnis einer hohen Fähigkeit der reflexiven Vorstellungen zu seinem Status der Spieler seinen Platz in der Mannschaft genau erkennt. Daher ist die Notwendigkeit auf von auf Selbstrealisierung gerichteter emotional-volitiver Aktivität geringer, da der Status des Sportlers bereits bewertet ist, was es dem Sportler ermöglicht, im Training und Wettkampf eine dem Status entsprechende Menge von Anstrengungen (jedoch nicht mehr) aufzubringen. Die Ergebnisse offenbarten weiterhin einen direkten Einfluss der Selbsteinschätzung der Übereinstimmung mit den Anforderungen im Eishockey auf den Genauigkeitsindex der reflexiven Vorstellungen vom Status der anderen Spieler der Mannschaft. Es wird vermutet, dass eine adäquate Selbsteinschätzung des Spielers in gleichem Maße eine adäquate Einschätzung der anderen Spieler der Mannschaft bedeutet, was vom Vorhandensein einer professionellen Beziehung des Sportlers zum Training zeugt. Das Training dieser Fähigkeiten sollte regelmäßig alle paar Spiele, am besten aber vor jedem Spiel, durchgeführt werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften Spielsportarten
Veröffentlicht in:Teorija i Praktika fiziceskoj Kul'tury
Sprache:Russisch
Veröffentlicht: 2006
Online-Zugang:http://lib.sportedu.ru/press/tpfk/2006N6/p34-35.htm
Heft:5
Seiten:34-35
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch