Effects of heat acclimatization on field hockey skill performance

(Effekt der Hitzeakklimatisierung auf die Leistung im Hockey)

Acht gut trainierte, nicht akklimatisierte Hockeyspielerinnen beteiligten sich an der Untersuchung. Vor und nach der Akklimatisierung wurden jeweils zwei Haupttests durchgeführt. Inhalt der Tests waren jeweils vier Serien des Loughborough Intermittierenden Pendellauftests (LIST) und drei Tests von hockeyspezifischen Fertigkeiten unter Hitzebedingungen (31°C, 28% relative Luftfeuchtigkeit). Der LIST bestand aus 20m Distanzen, die laufend, gehend, joggend oder sprintend zurückgelegt werden mussten, bis insgesamt 11 Sprints absolviert waren. Jede Serie dauerte ca. 15 Minuten. Daran schloß sich eine dreiminütige Erholungsphase an. Nach dem 2. und dem 4. LIST wurden die Tests der hocheyspezifischen Fertigkeiten durchgeführt. Nach dem 2. LIST wurde eine Pause von 10 Minuten eingelegt, um die typischen Pausenbedingungen eines Hockeyspiels zu simulieren. Die Probanden konnten Wasser nach eigenem Ermessen trinken. An den zehn Tagen vor dem Nach-Akklimatisierungstest absolvierten die Probanden vier 30minütige Akklimatisierungseinheiten (bei 30°C) an zwei unterschiedlichen Tagen, wobei sie zwei Serien des LIST realisierten. Die Leistung hinsichtlich der hockeyspezifischen Fertigkeiten unterschied sich zwischen den beiden Testbedingungen nicht. Vor der Akklimatisierung war diese Leistung aber nach dem intermittierenden Laufen schlechter als nach der Akklimatisierung. Während des LIST nahm die maximale Sprintleistung über 15m ab. Abe auch hier wurden keine Differenzen zwischen den beiden Testbedingungen festgestellt. Die Rektaltemperatur änderte sich nicht mit dem Aklimatisierungsstatus. Die subjektiv empfundene Belastung und das Durtempfinden änderten sich auch nicht mit den Testbedingungen. Die durchschnittliche Herzschlagfrequenz stieg währnd des LIST an, wies aber keine Unterschiede zwischen den beiden Testbedingungen auf. Die Serumprogesteronkonzentration in Ruhe wiese vor und nach der Akklimatisierung keine Unterschiede auf.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Spielsportarten
Veröffentlicht in:Journal of Sports Sciences
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2003
Ausgabe:Abingdon 21(2003)4, S. 336
Jahrgang:21
Heft:4
Seiten:336
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel