The haematological response to an iron injection amongst female athletes

(Die hämatologische Reaktion auf eine Eiseninjektion bei Sporlerinnen)

Ziel der Untersuchung war die Kontrolle der hämatologischen Reaktion von Sportlerinnen mit niedrigm Ferritinspiegel auf eine Eiseninjektion. Von 11 Basketballspielerinnen, die während der Untersuchung zusammenlebten und trainierten und verschiedenen Ferritinwerten aufwiesen, wurde die Gesamt-Hämoglobinmasse ermittelt. 6 Probanden wurde eine Eiseninjektion mit einer Gesamtdosis von 2.5 ml Ferrum H verabreicht, die übrigen Probanden dienten als Kontrollgruppe. Ergebnis: In keinem der hämatologischen Parameter wurde im Vergleich zur Kontrollgruppe Veränderungen beobachtet. Weder die Gesamt-Hb-Masse noch Hb veränderten sich zwischen den Gruppen signifikant. Auch der mittlere Hämoglobinspiegel der Retikulozyten zeigte keine Reaktion. Da eine positive hämaotologische Reaktion der definitive Nachweis für eine beeinträchtigte Erythrozytenproduktion ist, weisen die Ergbenisse darauf hin, daß keine Sportlerin zur Zeit der Injektion Eisenmangel aufwies. Es wird geschlußfolgert, daß niedrige Ferritinspiegel bei Sportlerinnen nicht immer mit einer beeinträchtigten Erythrozytenproduktion verbunden sind.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1998
Ausgabe:Stuttgart 19(1998)7, S. 474 - 478, 1 Abb., 1 Tab., 18 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel