Ergogenic effects of a branded herbal medicine "EuMil" in a randomized controlled study in elite boxers

(Ergogene Effekte der Kräutermedizin "EuMil" in einer Zufallsstudie mit Boxern des Hochleistungsbereichs)

Die ergogene Substanz EuMil, die für diese Untersuchung eingesetzt wurde, enthält folgende Bestandteile: (pro Kapsel) 135 mg Emblica officinalis 135 mg Ocimum sanctum 135 mg Withania somnifera 45 mg Asparagus racemosus. 15 Boxer der Nationalmannschaft Indiens bzw. mit nationalem Leistungsniveau beteiligten sich an der Untersuchung. Sie wurden in eine Testgruppe (T) mit EuMil-Gabe und eine Placebo-Gruppe (P) eingeteilt. Die P-Gruppe erhielt jeweils eine Kapsel EuMil pro Tag über einen Zeitraum von 12 Wochen. Für alle probanden wurde am Beginn des Tests der Blutstatus festgestellt (Hämoglobin, rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen, Blutdruck) wie auch ein Ruhe-EKG angefertigt wurde und physiologische Variable wie die maximale Herzschlagfrequenz und die Herzschlagfrequenz nach einminütiger Erholung festgestellt wurden. Diese Werte wurden nach einem maximalen Ausbelastungstest auf dem Fahrradergometer erhoben. Weitere biochemische Parameter wie Serumkreatinin und relative O2-Aufnahme wurden ebenfalls aufgezeichnet. Alle Werte wurden nach 6 und 12 Testwochen ebenfalls erhoben. In der T-Gruppe sank die basale Herzschlagfrequenz von durchschnittlich 63+/-8 auf 57+/-6 Schläge pro Minute nach 12 Wochen, was in der P-Gruppe nicht passierte. Das Erholungsverhalten der Herzschlagfrequenz war in der Tl-Gruppe ebenfalls besser. Die Werte von VO2max waren in der T-Gruppe ebenfalls deutlich besser (66.5+/-7.2 ml/kg x min im Vergleich zu 58.5+/-4.5 ml/kf x min in der P-Gruppe). Bei der Hämoglobinkonzentration wurden keine Veränderungen in der T-Gruppe festgestellt. Die Gesamtzehl der weißen Blutkörperchen stieg signifikant von 7911+/-10.4 auf 8500+/-10.0.1 pro Kubikmillimeter. Der Wert der Serumharnsäure fiel während der Testphase in der T-Gruppe signifikant ab, wohingegen er in der P-Gruppe unverändert blieb. Die Wiederherstellung verlief in der T-Gruppe spürbar besser, was sich im subjektiven Empfinden der Probanden ausdrückte.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Kampfsportarten
Veröffentlicht in:Journal of Sports Sciences
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2003
Ausgabe:Abingdon 21(2003)4, S. 314-315
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel