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Medizinische Betreuung bei Verletzungen im Rollstuhlsport

Der Rollstuhlsport stellt einen Teilbereich des Behindertensportes dar. Behindertengerechte Sportarten beinhalten physiologische, spezifische Bewegungsabläufe der erhaltenen Funktionen. Restfunktionen werden gestärkt und Ausgleichsbewegungen trainiert. Eine Verstärkung der Behinderung ist dabei unwahrscheinlich. Das Verletzungsrisiko ist sportartspezifisch und durch die Behinderung nicht erhöht. Der betreuende Arzt von Rollstuhlsportlern sollte über Kenntnisse der sportartspezifischen Bewegungen, der Behinderung und deren spezifischen Komplikationen verfügen. Die genaue Untersuchung der unsensiblen Körperbereiche ist bei einer Verletzung/Unfall essentiell. Bei geringstem Zweifel sollte ein Röntgenbild zum Frakturausschluss durchgeführt werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Parasport
Veröffentlicht in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2008
Online-Zugang:https://doi.org/10.1016/j.orthtr.2008.06.001
Jahrgang:24
Heft:3
Seiten:166-173
Dokumentenarten:Artikel
Level:mittel