Die Angst spielt mit! Maßnahmen zur Angstreduktion eines Torhüters
Zum 1. Juli dieses Jahres traten neue Regeln in Kraft. Eine der Regeländerungen sieht vor, dass ein Spieler, der aus einer freien Spielsituation ungehindert zum Torabschluss kommt und dabei den Kopf des Torhüters trifft, für zwei Minuten hinausgestellt wird - eine Regelanpassung ganz im Sinne der Gesundheit aller Torhüter. Und dennoch wird es weiterhin Situationen geben, in denen ein Torhüter auf schmerzhafte Weise erfährt, was es heißt, sich einem aufs Tor zufliegenden Ball mit Kopf und Körper in den Weg zu stellen. Situationen und Schmerzen, vor denen gerade junge und unerfahrene Torhüter Angst haben. Diese Angst kann sie so in den Bann ziehen, dass sie ihre Leistungen nicht abrufen können und schlussendlich sogar die Lust am Handball verlieren.
Nachfolgend thematisiert Holger Maesmanns, Torwarttrainer beim HC Düsseldorf, den Einfluss von Angst auf die Entwicklung von Schutzmechanismen sowie Bewegungsmustern und präsentiert gleichzeitig Übungsbeispiele, wie er mit seinen Jugendtorhütern an einer Angstreduktion arbeitet.
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| Notationen: | Spielsportarten Sozial- und Geisteswissenschaften Nachwuchssport |
| Tagging: | Torwart |
| Veröffentlicht in: | Handballtraining |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2022
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| Jahrgang: | 44 |
| Heft: | 9+10 |
| Seiten: | 6-20 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | mittel |