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Angepasster Widerstand im Krafttraining - Applikation von Ketten und Bändern im Langhanteltraining

Traditionelles Langhanteltraining beruht auf dem Widerstand, der am Scheitelpunkt der Bewegung überwunden werden kann, wodurch allerdings die stärksten Phasen im Bewegungsablauf vernachlässigt werden. Bänder und Ketten sorgen für eine variable Erhöhung des Widerstands in der zweiten Bewegungshälfte, wenn die sich entfaltende Kraft größer ist. Dieses Phänomen ist als angepasster Widerstand bekannt. Zusätzlich fördert die Implementierung von Ketten und Bändern als Teil des Gesamtwiderstands im Langhanteltraining die Ausprägung der Explosiv- und Schnellkraft, weil zu Beginn der konzentrischen Bewegungsphase durch die vergleichsweise niedrigere Gesamtlast eine höhere Ausgangsleistung ermöglicht wird (Baker & Newton, 2006). Neben dem Trainingsmittel, Ketten oder Bänder, ist auch die Wahl der Höhe des angepassten Widerstands entscheidend für den gesetzten Trainingsreiz. Im Beitrag wird die Quantifizierung des angepassten Widerstands skizziert.
© Copyright 2020 Kräftiger, schneller, ausdauernder - Entwicklung der muskulären Leistung im Hochleistungstraining: Tagungsband zum gleichnamigen Spitzensport-Symposium am 21./22. Mai 2019 in Leipzig. Veröffentlicht von Meyer & Meyer. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Biowissenschaften und Sportmedizin Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Kräftiger, schneller, ausdauernder - Entwicklung der muskulären Leistung im Hochleistungstraining: Tagungsband zum gleichnamigen Spitzensport-Symposium am 21./22. Mai 2019 in Leipzig
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen Meyer & Meyer 2020
Schriftenreihe:Schriftenreihe für Angewandte Trainingswissenschaft, 15
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/SR_2020_15_Overkamp_angepasster_160.pdf
Seiten:160-164
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch