Auswirkungen eines plyometrischen Trainings auf die neuromuskuläre Funktion und den Knochenstoffwechsel

Plyometrisches Training wird sowohl im sportlichen als auch im therapeutisch-rehabilitativen Training (z.B. bei Osteoporose) eingesetzt. Die Untersuchung der neuronalen Anpassungen an das Training erfolgte bislang ausschließlich während isometrischer maximaler willkürlicher Kontraktionen (MVC), obwohl das eigentliche Training dynamisch erfolgt. In dem hier vorgestellten Projekt wurden daher die Effekte eines sechswöchigen plyometrischen Trainings auf die neuromuskuläre Funktion des M. quadriceps femoris während isometrischer, konzentrischer und exzentrischer MVCs untersucht. Die Muskelaktivierung wurde mittels der auch in früheren Untersuchungen bereits verwendeten Interpolated Twitch Technik und eines EMGs erhoben. Zusätzlich wurde die Sprunghöhe beim Countermovement Jump erhoben. Methodik und Ergebnisse werden vorgestellt. Letztere zeigen, dass ein plyometrisches Training dazu geeignet ist, die willkürliche Aktivierung und das maximale willkürliche Drehmoment während isometrischer, konzentrischer und exzentrischer Kontraktionen zu erhöhen und die Sprunghöhe zu verbessern. (Messerschmidt)
© Copyright 2015 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2014/15. Veröffentlicht von Sportverlag Strauß. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2014/15
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Köln Sportverlag Strauß 2015
Online-Zugang:http://my.page2flip.de/2895682/5915656/6094446/html5.html#/68
Seiten:67-75
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch