Relationships between serum testosterone, cortisol, and weightlifting performance

(Zusammenhang zwischen Serum-Testosteron, Kortisol und der Leistung im Gewichtheben)

Gewichtheber der Junioren-Elite (n=8) und -nicht-Elite (n=14) absolvierten über vier Wochen identische Trainingsprogramme. Vor und nach einer Woche Trainings mit hohem Umfang sowie drei Wochen nach einem Training mit normalem Umfang wurden jeweils vor und nach dem Training Serumproben entnommen. Die prozentuale Veränderung (%D) des Testosteron-Kortisol-Verhältnisses zeigte unterschiedliche Korrelationen mit %D der Gewichthebeleistung für jede Trainingsphase und jede Gruppe (hoher Umfang nicht Elite: r=-0,70; hoher Umfang Elöite: r=0,00; normaler Umfang nicht Elite: r=0,51, normaler Umfang Elite: r=0,92). Die Korrelationen zwischen %D Testosteron bzw. Kortisol und Gewichthebeleistung zeigte kein erkennbares Muster. Die Daten zeigen, dass das Testosteron-Kortisol-Verhältnis vor der Belastung bei diesen Gewichthebern die Kurzzeittrainingsumfänge reflektiert und mit Veränderungen der Wettkampfleistung korreliert. Außerdem sind auf der grundlage der hormonellen Profile und der Gewichthebeleistung Elite-Gewichtheber offensichtlich besser als nicht zur Elite gehörende Athleten in der Lage, hohe Belastungsumfänge zu tolerieren.
© Copyright 2000 The Journal of Strength and Conditioning Research. National Strength & Conditioning Association. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Strength and Conditioning Research
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2000
Ausgabe:Lawrence 14 (2000)3, S. 338-343, 2 Abb., 2 Tab., 22 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel