Neurophysiological investigations in weight lifting athletes

(Neurophysiologische Untersuchung von Gewichthebern)

Mit der Studie sollten die Auswirkungen chronischen Gewichthebertrainings auf die proximalen und distalen somatosensorischen Bahnen überprüft werden. 14 Gewichtheber wurden mit einer gleichen Anzahl untrainierter Probanden verglichen. Untersucht wurden folgende Teilbereiche des somatosensorisch evozierten Potentials (SEPs): cortikal (N19), cervikal (N13) und Erb-Punkt (N9) wie auch die distale sensorische Leitungszeit zwischen Finger und Handgelenk (DSCT). Die erzielten Ergebnisse weisen auf eine statistisch nicht signifikante Differenz der Latenz der SEPs zwischen den beiden Testgruppen hin. Im Gegenteil, die Gewichtheber wiesen eine signifikant längere Latenz beim DSCT auf. Diese Ergebnisse scheinen darauf hinzudeuten, dass die proximalen Endungen der sensorischen Nerven der Handinnenfläche durch die wiederholten Bewegungen des Handgelenks und den durch die Gewichte aufgebrachten Druck auf die Handinnenflächen negativ beeinflusst wurden. Das kann bei längerer Beeinflussung auch zu Verletzungen und Schäden unter Gewichthebern führen. Deshalb sollten zur Druckreduzierung und -verteilung spezielle Hilfsmittel eingesetzt werden und den Sportlern ausreichend Zeit zur Wiederherstellung und Erholung gewährt werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Coaching & Sport Science Journal
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Rom 1997
Jahrgang:2
Heft:1
Seiten:9-12
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel