Muscle hypertrophy and strength increases after ten weeks of High Intensity Training. Results of an empirical study using bioelectrical impedance analysis

(Zunahme von Muskelvolumen und Kraft nach 10 Wochen High Intensity Training. Ergebnisse einer empirischen Studie mit Bioimpedanzanalyse)

Die Diskussion zum hochintensiven Krafttraining ist in den letzten Jahren spürbar größer geworden. Die Intentionen, die einem solchen Training in den unterschiedlichen sportlichen Leistungsgruppen zugrunde liegen, sind unterschiedlich. Während im Breiten- und Fitnesssport oftmals ein Zeitmangel im Alltag beklagt wird und deshalb nach Trainingsmethoden gesucht wird, die relativ große Wirkungen mit wenige Trainingsaufwand bewirken, ist es im Leistungssport oftmals die Suche nach neuen Belastungsstimuli, die Fragen nach der Nutzbarkeit eines hochintensiven Krafttrainings aufwirft. Allerdings sind auch bei Leistungssportlern oftmals die zeitlichen Grenzen eines an sich schon sehr umfassenden Trainings erreicht und Trainer und Sportler suchen nach Möglichkeiten, diese Grenzen zu "überwinden". Und so stellt sich immer wieder die Frage: Wie viele Sätze pro Übung sind notwendig, um Muskelmasse und Kraft zu steigern? In dieser Studie wurden alle wichtigen Muskelgruppen zweimal pro Woche mit neun Übungen trainiert. Eine Testgruppe führte ein High-Intensity Training (HIT) mit einem Satz von jeder Übung bis zur maximalen Muskelleistungsgrenze durch, während eine andere Probandengruppe so viele Wiederholungen wie möglich in jedem Satz durchführte und dies mit drei Sätzen pro Übung. Beide Gruppen trainierten zweimal pro Woche für zehn Wochen, während eine Kontrollgruppe in diesem Zeitabschnitt kein Krafttraining durchführte. Für beide Trainingsgruppen wurde in den Wochen 0 und 11 die Körperzusammensetzung analysiert, sodass Veränderungen von Muskel- und Fettmasse identifiziert werden konnten. Zur gleichen Zeit absolvierte jeder Proband Krafttests mit 50 Prozent bei 10RM für jede der neun Übungen. Mit der Untersuchung sollten die durchschnittlichen Veränderungen in der Zusammensetzung des Körpers und der Kraft für jede Übung in beiden Trainingsgruppen ermittelt werden. Ergänzend sollte eine Analyse der Körperzusammensetzung von jedem der 43 Probanden vorgenommen werden. In der HIT Gruppe konnten bei mehr Probanden als in der Drei-Satz-Gruppe Verbesserungen der Kraftleistung nachgewiesen werden, wobei der Trainingsumfang in der HIT Gruppe um ein Drittel geringer als bei der Drei-Satz-Gruppe.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Marburg Tectum 2012
Ausgabe:Marburg: Tectum, 2012.- 282 S.
Seiten:282
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch