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Aktuelle Entwicklungstendenzen im Eiskunstlaufen unter besonderer Berücksichtigung der Herrenkonkurrenz

Die technische Entwicklung im Eiskunstlauf im reinen Sprungbereich ist in den letzten Jahren nicht in dem Maße vorangegangen, wie wir dies nach den Olympischen Winterspielen (OWS) 2002 in Salt Lake City gedacht hatten. Ursache dafür ist nach dem Skandal bei den Spielen 2002 die Einführung eines neuen Wertungssystems, welches die technischen Elemente mit Basispunkten unterlegt. Durch das System hat sich das Risiko zu hohen Schwierigkeiten nicht ausgezahlt und der Schwerpunkt verschob sich auf die qualitativ hochwertige Ausführung der Elemente. Die recht unbefriedigende Entwicklung bei der Platzierung in den Einzeldisziplinen bei den letzten drei Olympischen Winterspielen erforderte eine stärkere Hinwendung zur Förderung der Nachwuchs- und Juniorensportler. Forciert wurde diese Entwicklung mit dem Einsatz eines hauptamtlichen Bundestrainers Nachwuchs seit April 2007. Schwerpunkte der Arbeit waren dabei die Einführung von zentralen Lehrgangsmaßnahmen sowie zentrale Überprüfungen der allgemeinen konditionellen Leistungsvoraussetzungen. Die besten Nachwuchs- und Juniorenathleten wurden 3 x im Jahr zusammengefasst und im gemeinsamen Training und den vor Ort stattfindenden Leistungsüberprüfungen motivierten sich die Sportler derart, dass sie bis an ihre Leistungsgrenzen und darüber hinaus gingen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft technische Sportarten
Veröffentlicht in:Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2010
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/ZATW_2010_01_95_101_Schindler.pdf
Jahrgang:17
Heft:1
Seiten:95-101
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch