Inspiratory muscle fatique in trained cyclists: effects of inspiratory muscle training

(Ermüdung der inspiratorischen Muskulatur bei trainierten Radsportlern: Wirkungen von inspiratorischen Muskeltraining)

Zielstellung: Untersuchung der Wirkungen eines simulierten 20- und 40-km-Radfahrzeittests auf die Funktion der Einatmungsmuskulatur nach Belastung von trainierten Radsportlern und des Einflusses eines spezifischen inspiratorischen Muskeltrainings (IMT) auf die beobachteten Reaktionen. Methoden/Probanden: In einer placebokontrollierten Studie wurden männliche 16 Radsportler (5 Triathleten) entweder der Untersuchungsgruppe (IMT) oder Kontrollgruppe (sham-IMT, vorgetäuschtes Training/Placebo) zugeordnet. Die maximale statische und dynamische Funktion der Inspirationsmuskulatur wurde kurz vor und >2, 10 und 30 min nach den 20- und 40-km-Tests vor und nach 6 Wochen IMT oder sham-IMT untersucht. Ergebnisse: Der maximale inspiratorische Munddruck (Po), gemessen innerhalb 2 min nach Beendigung des 20- und 40-km-Tests war entsprechend um 18 und 13% reduziert und blieb in der 30. Minute unter den Ausgangswerten vor Belastung. Die beiden Tests bewirkten eine Reduktion des Inspirationsvolumens bei 30% Po um 14% und 6% in der IMT-Gruppe und um 13% und 7% in der Placebogruppe. Es blieb ebenfalls in der 30. Minute unter den Ausgangswerten. Bei IMT wurden signifikante Verbesserungen in der 20- und 40-km-Leistung und eine geringere Reduktion in der Muskelfunktion nach Belastung festgestellt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2002
Jahrgang:34
Heft:5
Seiten:785-792
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel