Cycling and immune system: Non-specific immune functions during preparation and competition
(Radfahren und das Immunsystem: Nichtspezifische Immunreaktionen während der Vorbereitung und des Wettkampfes)
Bei 5 Amateurradsportlern wurden zu zwei unterschiedlichen Saisonzeiten die Immunfunktionen während 1 Woche Training untersucht: in der Mitte der Vorbereitungsperiode und 5 Monate später in der Mitte der Wettkampfperiode. In der Trainingswoche absolvierten die Radsportler ein Programm von 5, 6 und 7 Stunden Radfahren mit einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 130 Schlägen/min von Dienstag (Tag 2) bis Donnerstag (Tag 4). Blutproben wurden jeden Wochentag 8.30 Uhr zur Bestimmung der Immunzellenaktivität entnommen. Die nichtspezifischen Immunfunktionen wurden mittels Durchflusszytometrie bestimmt.
Ergebnisse:
- keine Langzeitveränderungen in der Leukozytenzahl oder dem Anteil der Monozyten zwischen den zwei Trainingswochen;
- Erhöhung des Anteils der Granulozyten im Verlauf zwischen den beiden Perioden und in der Phagozytoseaktivität der Monozyten und Granulozyten;
- Abnahme der NK-Zellenzytotoxizität während der Trainingswochen am Tag 5 und der Phagozytenaktivität am Tag 3.
Schlussfolgerungen:
Bei Radsportlern wurde ein Anstieg in angeborenen Immunfunktionen (NK-Zellenzytotoxizität, Phagozytenaktivität) während einer Wettkampfperiode festgestellt. Es scheint eine Aktivierung der Immunsfunktionen in Beziehung zu ansteigendem belastungsbedingtem Stress vorzuliegen.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Journal of Sports Sciences |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2001
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| Ausgabe: | London 19(2001)8, S. 640, 2 Abb. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |