Correlates of simulated hill climb cycling performance

(Korrelaten der simulierten Berganradfahrleistung)

Zielstellung: Bewertung der Beziehung zwischen verschiedenen üblich angewandten aeroben und anaeroben Fahrradergometertests und der Leistung während eines Laufbandberganfahrens. Probanden/Methoden: 8 Radsportler absolvierten in zufälliger Reihenfolge 6 Tests: einen Laktatminimumtest, einen anaeoben Wingate-Leistungstest, 2 6-km-Berganfahren bei 6% und 2 1-km-Berganfahren bei 12% Anstieg auf einem motorisierten Laufband. Ergebnisse: Während simulierten Berganfahrens auf einem Laufband sind erfahrene Radsportler in der Lage, die Wattleistungen bis zu 16 min signifikant höher als die Laktatminimumleistung zu halten. Die im Wingate-Test ermittelte Leistung/pro Einheit Körpermasse war der beste Prädiktor für die Berganleistung beim 1- und 6-km-Berganfahren. Damit zeigt sich, dass die anaerobe Energieproduktion eine wichtige Rolle beim Fahren von Steigungen von 6-12% über 4-16 min spielt. An kürzeren, steileren Anstiegen (12%) wählen die Radsportler sign. niedrigere Kadenzen als während längeren 6%igen Anstiegen und auch niedrigere als in der Literatur als die effizientesten für Berg- und Flachfahren ausgewiesen. Die Wattleistung während den Anstiegen war ein schlechter Prädiktor der Leistung, was die Bedeutung der Körpermasse bezüglich der Berganleistung betont.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Journal of Sports Sciences
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2000
Ausgabe:London 18(2000)2, S. 105 - 110, 2 Abb., 2 Tab., 23 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel