Circadian rhythms have no effect on cycling performance

(Circadianrhythmen haben keinen Einfluß auf die Radfahrleistung)

Zielstellung: Untersuchung, ob die Circadianrhythmen einen Einfluß auf die Zeitfahrleistung über 15min im Radsport haben. Probanden/Methoden: 7 männliche Radsportler oder Triathleten (22.3+/-4.9 Jahre, VO2max 68.0+/-5.7 ml/kg/min) absolvierten eine Serie von 4 Tests: Ein VO2max-Test und 3 maximale Leistungstests über 15min zu verschiedenen Zeiten während 24 Stunden. Die Testzeiten waren: 8.00-10.00, 14.00-16.00 und 20.00-22.00 Uhr. Während der letzten 10-15 sec jeder Minute wurde die HF gemessen und zur 5. und 10. Belastungsminute und unmittelbar nach Belastung Blutlaktat bestimmt. Der O2-Verbrauch wurde kontinuierlich gemessen. Der Grad der Belastungswahrnehmung (RPE) zur 5. und 10. Belastungsminute und kurz nach dem Test wurde mittels der Borg-Skala eingeschätzt. Ergebnisse: - Die Oraltemperatur in Ruhe war die einzigste Variable, die eine signifikante Tageszeitwirkung aufwies. Sie war am Nachmittag höher als am Morgen und Abend (um 0.76 und 0.09°C). - Gesamtarbeit (k) und durchschnittl. Kraftleistung (W) waren am Morgen am höchsten und errreichten ihr Tief am Abend. Die Unterschiede waren jedoch nicht signifikant. Schlußfolgerung: Existierende biologische Tagesrhythmen scheinen keinen Einfluß auf die untersuchte Form der Radfahrleistung zu haben.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Tagging:TAG
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Ausgabe:Stuttgart 18(1997)7, S. 538 - 542, 1 Abb., 1 Tab., 31 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel