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Physio demands of mountain biking

(Physiologische Anforderungen im Mountainbiking)

Verf. hat sich zum Ziel gesetzt, mit ihren Forschungsarbeiten ein umfassendes Bild von den vielfältigen Anforderungen im Mountainbikesport aus physiologischer Sicht zu schaffen. Vorerst konzentrieren sich ihre Arbeiten auf den Parameter Herzfrequenz (Hf). Es werden Testreihen in Training und Wett- kampf unter zwei verschiedenen Bedingungen durchgeführt: a) auf Höhen unetr 2500 m und b) in der Höhe über 5000 m. Geplant sind Testserien im Labor, wo die Parameter VO2max, Maximal- kraft, Laktat und evtl. Kraft- und Körperfettmessungen im Vordergrund stehen. Außerdem finden Sportlerbefragungen statt. Interessant erscheinen Verf. vor allem folgende Problemkreise: 1. Eine wichtige Rolle beim MTB spielt die Fähigkeit, während anhaltender Belaastung nahe der Laktatschwelle plötzliche Kraftexplosionen zu erzeugen, und sich danach schnell wieder zu erholen. 2. Im Mountainbiking spielt die Oberkörperkraft eine deutlich wesentlichere Rolle als im Straßenradsport. 3. Beim Bergabfahren werden nur leichte Rückgänge der Herzfrequenzwerte erreicht, wobei die Anstrengung auf moderat- anspruchsvollem Gelände (weder technisch noch tempomäßig extrem) am höchsten ist. 4. Aufgrunds niedrigerer Geschwindigkeiten beeinflußt die Frontalkörperfläche die Gesamtgeschwindigkeit nicht. Das Körpergewicht dagegen spielt eine Rolle, die Vorteile liegen bei den Leichtgewichten (Vorteile beim Klettern bergan). Große Muskelpakete sind eher nachteilig. 5. Fertigkeiten sind insondere auf Einbahnkursen von Bedeutung. imahorse@leland.stanford.edu
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Dokumentenarten:Sonderdruck
Level:hoch mittel