Die Schulter des Wurf- und Überkopfsportlers

(The throwing and overhead athlete's shoulder)

Chronische Schulterbeschwerden des Wurf- bzw. Überkopfsportlers sind in der Regel auf eine primäre Instabilität des Schultergelenks mit gegebenenfalls sekundären Folgeschäden (SLAP-Läsion, postero-superiores Impingement, subacromiales Überlastungssyndrom, Insertionstendinose der Außenrotatoren, etc.) zurückzuführen. Die Diagnose kann in den meisten Fällen klinisch gestellt werden. Sowohl Prophylaxe als auch konservative oder operative Therapie sollte konsequenterweise primär die Instabilität adressieren und nicht isoliert die sekundären Folgeveränderungen angehen. Das häufig bestehende glenohumerale Innenrotationsdefizit (GIRD) der dominanten Schulter ist nur dann als pathologisch anzusehen, wenn der Gesamtrotationssektor im Seitenvergleich deutlich vermindert ist.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences
Tagging:Überkopfsportart
Published in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Language:German
Published: 2014
Online Access:http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0949328X13002305
Volume:30
Issue:1
Pages:19-24
Document types:article
Level:advanced