The assessment of frequency of iron deficiency in athletes from the transferrin receptor-ferritin index

Bei 131 männlichen und 121 weiblichen Sportlern (Volleyball, Biathlon, Judo, Rudern, Kajak, Orientierungslauf, Eislauf, Schießen), alle Mitglieder von nationalen Senioren- und Juniorenmannschaften, wurde der Transferrin Rezeptor-Ferritin Index (sTfR/logFerr) bestimmt, um die Häufigkeit von Eisenmangel (Index-Schwellenwert 1,8) zu bewerten. Bestimmt wurden über Blutproben morphologische Indices sowie sTfR, Ferritin, Eisen, Gesamteisenbindungskapazität (TIBC) und Haptoglobin. Bei Frauen (26%) wurde ein signifikant höherer Eisenmangel als bei Männern (11%) festgestellt. Der Eisenmangel war latent, bei keinem Proband wurde eine Anämie ermittelt. In beiden Eisenmangelgruppen war Plasmaeisen signifikant niedriger und TIBC signifikant höher als in den Gruppen ohne Eisenmangel. Einige hämatologische Parameter (Hb, MCH, MCHC, MCV) waren bei weiblichen Sportlern mit Eisenmangel niedriger als bei männlichen Sportlern mit Eisenmangel, was auf einen größeren Eisenmangel in der erstgenannten Gruppe verweist.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences
Published in:International Journal of Sport Nutrition and Exercise Metabolism
Language:English
Published: 2001
Edition:Champaign 11(2001)1, S. 42 - 52, 4 Abb., 4 Tab., 30 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate