High altitude training

(Höhentraining)

Verf. diskutiert die physiologische Begründung für die Durchführung von Höhentraining. Anpassung an Höhe geht einher mit Anstiegen der Hämatokrit- und Hämpglobinkonzentration aufgrund einer Verringerung des Plasmavolumens sowie einer verstärkten Erythropoiesis. Durch die Verringerung der Trainingsbelastung während der Höhenanpassung kommt es nicht unbedingt zu einer Verbesserung der aeroben Leistungsfähigkeit im Anschluß an das HT. Eine signifikante Verringerung wurde jedoch für den Anstieg der Blutlaktatkonzentratuion bei standardisierten submaximalen Belastungen gezeigt, was Zeichen für eine verbesserte Fähigkeit im höheren submaxiameln Bereich im Vergleich mit der vorher in niedrigeren Höhen gezeigten ist. Möglicherweise ist hierfür eine Erhöhung der Pufferkapazität verantwortlich. Hervorgehoben wird die Bedeutung einer Reduzierung der Belastung und einer individuellen Trainingssteuerung (Herzfrequenz, Laktat) in der Anpassungsphase in der Höhe. Verf. schneidet kurz das Norwegische Höhentrainingsprojekt an und präsentiert am Ende eine praktische Herangehensweise an Höhentraining, einschließlich Hinweisen zu Trainingssteuerung, Eisenbedarf, Ernährung, Flüssigkeitsaufnahme und Erholung. Unterstrichen wird, daß das Höhentraining ausschließlich Topathleten vorbehalten sein sollte.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:Nord. Med.
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1994
Ausgabe:o.O. (1994)109:1, S. 19-22
Jahrgang:109
Heft:1
Seiten:19-22
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch