Dehydroepiandrosterone/cortisol ratio (DHEA/C): Is this index in females a possible equivalent of the free testosterone/cortisol ratio (FT/C) in males?
Mit 16 Volleyballerinnen und 20 Handballerinnen regionalen und nationalen Leistungsniveaus als Probandinnen wurde der im Titel genannten Fragestellung nachgegangen. Dazu wurden an zwei Punkten im Verlauf des Trainingsjahr Untersuchungen durchgeführt: W1 - nach einer 15tägigen Ruhephase sowie W16 - nach einer viermonatigen Phase intensiven Trainings.
Hauptergebnisse:
1.
Die Ruhekortisolwerte veränderten sich nicht mit dem Training im Verlauf der Saison, obwohl es zu einem Anstieg der DEHA-Konzentration kam. Diese unterschiedliche Antwortreaktion von C und DHEA auf das Trainingsprogramm suggerieren, daß beide nichtüber die selben Mechanismen reguliert werden.
2.
Die DHEA/C-Ratio zum Zeitpunkt W16 stieg - im Vergleich zu W1 - für alle Probandinnen von 30% auf 150%. Dies weist auf eine gute Adaptation an das Training und die Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen anaboler und kataboler Aktivität hin.
3.
Die DHEA/C-Ratio war zu beiden Zeitpunkten der Untersuchungen bei den regionalklassigen Spielerinnen höher. Daraus könnte geschlußfolgert werden, daß die Belastung oder das Training, die abhängig sind vom Leistungsniveau, die DHEA/C-Ratio-Werte beeinflussen. Verf. stimmen mit der Literatur dahingehend überein, daß es einen Zusammenhang zwischen FT/C und Trainuingsumfang bei Männern und Frauen gibt.
© Copyright 1998 The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness. Edizioni Minerva Medica. All rights reserved.
| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences |
| Published in: | The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness |
| Language: | English |
| Published: |
1998
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| Edition: | Torino 38(1998)1, S. 85-86, 1 Tab. |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |