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Einfluss motorischer und visueller Vorerfahrung auf die Entscheidungs- und Beurteilungsqualität von Kampfrichtern im Gerätturnen

Das Ziel des vorliegenden Beitrags war es, die Bewertungsleistungen von Kampfrichterinnen und Turnerinnen in Bezug auf den Spagatsprung mit Beinwechsel auf dem Schwebebalken zu vergleichen. Dabei zeigten sich große Effekte in Bezug auf den Zusammenhang motorischer und visueller Vorerfahrung und das Erkennen und Bewerten dieses Elements. Motorische Vorerfahrung kann dabei unterteilt werden in generelle motorische Vorerfahrung (Dauer in Jahren und Turnniveau) und spezifische motorische Vorerfahrung (ein ganz bestimmtes Element turnen können). Es zeigte sich, dass eine Möglichkeit, um den hohen Anforderungen im Kampfrichterwesen im Gerätturnen gerecht zu werden, die Nutzung von eigener Erfahrung als Turnerin und Zuschauerin im Gerätturnen ist. Unter Zeitdruck komplexe Bewegungen zu beurteilen, scheint demnach zu erfordern, dass man sich in die Bewegung hineinversetzen kann, um bestimmte Bewegungsfehler akkurat erkennen und bewerten zu können.
© Copyright 2011 Aktuelle Themen der Turnentwicklung - Jahrestagung der dvs-Kommission Gerätturnen vom 27.-29. September 2010 in Köln.. Veröffentlicht von Feldhaus, Ed. Czwalina. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:Aktuelle Themen der Turnentwicklung - Jahrestagung der dvs-Kommission Gerätturnen vom 27.-29. September 2010 in Köln.
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Feldhaus, Ed. Czwalina 2011
Schriftenreihe:Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, 216
Seiten:69-76
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch