Physical and emotional problems of elite female gymnasts

Der Beitrag wurde in folgerder Zeitschift veröffentlicht: The New England Journal of Medicine, 1996, 335(4). Es ist ein Überblicksartikel unf geht auf folgende Problemkreise ein: 1. Verletzungen bei Eliteturnerinnen Das Verletzungsrisiko im Hochleistungturnen erhöht sich mit dem Trainingsalter, dem Schwierigkeitsgrad und der altersbedingten Verletzbarkeit des Knochensystems. Wiederholter Stress auf das sich entwickelnde Muskel-Knochen-System, das einen viel höheren Knorpelanteil als bei Erwachsenen hat, kann eine Akkumulation von kleinen physischen Traumen verursachen, die eine permanente Verletzung oder Deformität bewirken. Diese können sein: Stressfrakturen, Epiphysenfrakturen, Handgelenks- und Ellenbogenverletzungen, Verletzungen der WS wie Skoliose, Spondylolyse und Spondylolisthese, sympathischer Reflexdystrophie. Training von mehr als 18 Stunden in der Woche vor und während der Pubertät kann die Wachstumsrate verändern und das Erreichen der Finalhöhe verhindern 2. Die Sportlerinnen-Triade In der Allgemeinpopulation ist die Häufigkeit von Eßstörungen über 1% für Anorexie und 1-3% für Bulimie. Bei Turnerinnen wird von einer Häufigkeit von Eßstörungen zwischen 15 und 62% berichtet. 3. Identitätsprobleme 4. Eliteturnerinnen und das Potential einer übermäßigen Beanspruchung (Mißbrauch) 5. Der Bedarf nach Coaching-Standards Es ist eine externe Agentur notwendig, die Standards aufstellt und die Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen kontrolliert. Für den Schutz der jungen Turnerinnen könnte die externe Regelung in Verbindung mit einer verbesserten Selbstkontrolle ein großer Schritt sein.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:social sciences biological and medical sciences technical sports
Language:English
Published: 1997
Edition:11.04.1997
Online Access:http://www.nejm.org/publicM/1996/0335/0004/0381/1.htm
Document types:web page
Level:advanced intermediate