A prospective epidemological investigation of injury in Australian female gymnasts

(Eine prospektive epidemologische Untersuchung von Verletzungen bei australischen Turnerinnen)

Als Probanden dienten 64 Turnerinnen (Durchschnittsalter 13,7 Jahre) aus 15 Trainingszentren Australiens. 24 von ihnen wurden als potentielle NM-Kandidaten (NMK) eingestuft, mit einem wöchentlichen Trainingsumfang von 33,3 Stunden. Die anderen Turnerinnen (NT) absolvierten einen wöchentlichen Trainingsumfang von 16,8 Stunden. Die Daten zum Verletzungsgeschehen wurden über einen Zeitraum von 18 Monaten erhoben. Insgesamt traten 349 Verletzungen auf. In der NMK-Gruppe traten pro Jahr im Durchschnitt 4,19 Verletzungen pro Sportlerin auf, in der NT-Gruppe lag die Frequenz bei 3,3 Verletzungen. Bezogen auf den Trainingsumfang hatten die NMK allerdings signifkant weniger Verletzungen (2,63 Verletzungen pro 1000 Trainingsstunden) als die NT (4,11 Verletzungen pro 1000 Trainingsstunden). Verletzungen am Fußgelenk und Fuß (31,2 %) waren die häufigsten, gefolgt vom Lendenbereich (14,9 %) und dem Knie (13,5 %). In der NMK-Gruppe gab es signifikant mehr Verletzungen des Knie und im Lendenbereich als in der NT-Gruppe. Die häufigsten Diagnosen waren Verstauchungen (29,7 %), Dehnungen (23,2 %), Verletzungen der Epiphysenfuge (12,3 %). Die NMK hatten sigifikant mehr Verletzungen der Epiphysenfuge als die NT wie sie auch signifikant mehr chronische Überlastungsverletzungen hatten.
© Copyright 1996 Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995. Veröffentlicht von Eigenverlag. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin technische Sportarten
Veröffentlicht in:Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Hobart Eigenverlag 1996
Seiten:240-241
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel