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Analysis of acrobatic tumbling exercises on floor and balance beam

Zur Ausführung komplizierter Salti beim Boden- und Schwebebalkenturnen bedarf es hoher kinetischer Energien in den vorausgehenden Elementen. Auf dem Schwebebalken herrschen durch dessen geringe Abmessungen und geringe Elastizität schwierige Voraussetzungen dafür. Die vorl. Studie analysiert sporttechnische Lösungen für die Energieerzeugung sowie für den Absprung für beide Geräte. Unterschiede zwischen beiden Geräten werden aufgezeigt. Festgestellt wurden analoge biomechanische Mechanismen - die Reduzierung des Drehimpulses beim Saltoabsprung nach Rondat oder Flickflack - beim Boden- und Schwebelbalkenturnen. Bei der Ausführung der akrobatischen Sprungkombination Rondat, Flickflack, salto auf dem Schwebebalken werden nur ca. 40% der kinetischen Energie erzeugt wie bei einer vergleichbaren Kombination am Boden. Daher sind Drehimpuls beim Salto und Sprunghöhe auf dem Schwebebalken geringer als am Boden. Der Schwierigkeitsgrad von Übungen auf dem Schwebebalken kann daher nur in begrenztem Maße gesteigert werden, obwohl die Flugzeiten auf beiden Geräten identisch sind.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences technical sports
Published in:ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz)
Language:English
Published: 1996
Edition:Lissabon: Edicoes FMH, 1996. - S. 325-328, 3 Abb., 4 Lit.
Document types:book
Level:advanced intermediate