Minitrampolin - Mit Sicherheit zu neuen Höhenflügen
Die Dynamik sportlicher Bewegungen, die sich mit einem Trampolin erzeugen lässt, das Springen und Fliegen, erzeugt immer wieder einen besonderen Grad an Attraktivität für Kinder und Jugendliche, dieses spannende Sportgerät einmal auszuprobieren oder auf ihm auch regelmäßig zu trainieren. Nach der Entwicklung des ersten Trampolins in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden immer wieder Abwandlungen und Weiterentwicklung des Sportgeräts vorgestellt, die verschiedenen sportlichen Zielstellungen entsprachen. Eine dieser Entwicklungen ist das Minitrampolin.
Dieses kann bei einer entsprechenden Vorbereitung der Mädchen und Jungen sowie bei der Auswahl von Übungen, die dem jeweiligen Leistungsstand entsprechen, ein abwechslungsreiches und motorisch ansprechendes und herausforderndes Üben ermöglichen, bei dem die Trainierenden ihre koordinativen Fähigkeiten zielgerichtet ausprägen und weiterentwickeln. Dies betrifft insbesondere die Gleichgewichts-, Kopplungs-, Differenzierungs-, Orientierungs-, Reaktions- und Rhythmusfähigkeiten. Da mit dem Minitrampolin aber auch technische Bewegungsabläufe "erzeugt" werden können, die sich durch überdurchschnittliche Dynamik, Absprunggeschwindigkeit, Sprunghöhe und -weite, und den sich daraus ergebenden anspruchsvolleren Anforderungen an die Körperkontrolle im Absprung, Flug und bei der Landung ergeben, ist die sportliche Grundausbildung mit einem besonderen Gewicht zu versehen, um Verletzungen zu vermeiden.
Deshalb wird auch der erste thematisch-methodische Schwerpunkt vom Autor in der Präsentation von Informationen gesetzt, die sich mit verschiedensten Maßnahmen zur Unfallverhütung befassen (Aufbau des Minitramps, biomechanische Aspekte von Sprungbewegungen unter dessen Nutzung, Angstbewältigung, Fallschule, Entwicklung von Körperspannung, Hilfestellung).
Daran schließt sich die Erlernung von Grundtechniken des Trampolinturnens mit Sprungübungen, insbesondere Fußsprüngen sowie mit Partner- und Gruppensprüngen an. Diese wurden so ausgewählt, dass sie von Trampolinnovizen beherrscht werden können, wobei ihnen schrittweise ein höheres sportliches Anspruchsniveau abverlangt wird.
Trampolinturnen als eigenständige Sportart ist aber nicht die einzige Einsatzmöglichkeit des Sportgeräts. Es kann und wird auch sehr oft und gerne dazu eingesetzt, um Techniken des Gerätturnens wie Überschläge oder Salti zu erlernen, da die möglichen Flughöhen sich positiv von denen ohne Trampolin unterscheiden. Gleiches gilt auch für Stützüberschläge am Sprunggerät oder am Kasten, deren Erlernung und Festigung mit Hilfe des Minitrampolins auch unter erleichterten Bedingungen stattfinden kann. Für diese Techniken des Trampolin- wie des Gerätturnens stellt der Autor ein sehr umfangreiches Übungsgut vor, das gut in Bild und Text erläutert wird. Die abschließend präsentierten Ideen und Vorschläge für kleinere Wettkampfformen runden das Bild von den Einsatzmöglichkeiten des Minitrampolins im Schul- wie auch im Vereinssport ab.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | technische Sportarten Schulsport |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Celle
Pohl
2005
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| Ausgabe: | Celle: Pohl-Verlag, 2005.- 102 S. |
| Seiten: | 102 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | mittel |