Routinen: komplexe Handlungsmuster zur Leistungsunterstützung
Eine wesentliche Fragestellung im Hinblick auf sportliche Leistungen ist, wie eine optimale motorische Leistung so "konserviert" werden kann, dass sie in Wettkampfsituationen systematisch abrufbar ist. Gerade im Wettkampf gibt es eine Reihe von Faktoren, wie etwa sozialen Druck von außen, die mentale und motorische Stabilität drastisch herabsetzen können. Eine beachtenswerte Ressource für den Aufbau mentaler Wettkampfstabilität im Hochleistungssport liegt in der Entwicklung von Routinen (Wettkampf-, Performance-Routinen). Routinen sind automatisierte Handlungsmuster, die die optimale Ausführung einer Bewegungstechnik vorbereiten und unterstützen. Empirische Studien haben gezeigt, dass durch geeignete Wettkampf-Routinen zentrale Leistungsreserven erschlossen und aufgebaute Leistungspotenziale sicher abgerufen werden können. Das Kapitel gibt einen Überblick über die Funktionsweise von Routinen, zugehörige Erklärungsmodelle, ihre aufgaben- und umweltbezogene Klassifikation.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Sozial- und Geisteswissenschaften Trainingswissenschaft |
| Veröffentlicht in: | Sport in Kultur und Gesellschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Berlin
Springer Spektrum
2021
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| Schriftenreihe: | Handbuch Sport und Sportwissenschaft |
| Online-Zugang: | https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-53407-6_48 |
| Seiten: | 429-540 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |