On the efficacy of WADAs whereabouts policy: Between filing failures and missed tests

Diese Studie untersucht einen umstrittenen Aspekt des neuen World Anti-Doping Agency Codes, der von Sportlern in eingetragenen Testpools jeweils erfordert, genaue Daten ihres Aufenthaltsortes, drei Monate im Voraus, für eine Stunde pro Tag bereitzustellen. Ziel ist es, ganzjährig wirksame Tests durchzuführen. Insbesondere ist der Grundsatz dafür entworfen, die Wirksamkeit von nicht wettkampfmäßigen Tests zu erhöhen und die Lücke bei Athleten zu schließen, die versucht haben, entfernte Standorte zu nutzen um Dopingkontrolleure zu umgehen. Wenn ein Sportler drei Tests verpasst oder drei "missed tests" verzeichnet werden, wird dies als ein Dopingvergehen angesehen, welches zu einem Verbot von bis zu zwei Jahren führt. In der Untersuchung werden Daten aus 20 nationalen Anti-Doping-Organisationen auf und einem internationalen Verband bezüglich ähnlicher Daten angeführt. Die Daten zeigen beträchtliche Unterschiede bei den Ausfallanmeldungen in den Organisationen. Es wird angenommen, dass die Gerechtigkeit des Systems, potenziell anfällig für unterschiedliche Interpretationen der Einhaltung und zu ungenauer und undurchsichtiger Handhabung in Bezug auf Ausfallmeldungen und verpassten Test führt. Daraus lässt sich folgern, dass eine bessere Kommunikation zwischen den Anti-Doping-Organisationen und der Koordination der Auslegung und Einhaltung der Regeln notwendig ist.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences sport history and sport politics
Tagging:WADA
Published in:Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Language:German
Published: 2011
Online Access:http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/fileadmin/externe_websites/ext.dzsm/content/archiv2011/heft10/online_10_11/324_originalia_dikic.pdf
Volume:62
Issue:10
Pages:324-328
Document types:article
Level:intermediate