Response of testosterone and cortisol concentrations to high intensity resistance exercise following creatine supplementation

Ziel der Studie: Untersuchung des Einflusses oraler Monohydrat-Kreatin- Supplementierung (25 g pro Tag über 7 Tage) auf die hormonelle Reaktion nach hochintensiver Belastung (Bankdrücken und Sprungkniebeuge) bei 13 gesunden, normal aktiven Probanden (keine Leistungssportler), die in eine Test- und eine Placebogruppe aufgeteilt wurden. Ergebnisse: Die Kreatinsupplementierung führte zu einem signifikanten Anstieg der Körpermasse, nicht jedoch zu Veränderungen der Hautfaltendicke. Die Serumlaktatkonzentration 5 min nach der Belastung war bei beiden Gruppen signifikant höher als der Ruhewert. Die Nachbelastungs-Laktatkonzentration veränderte sich bei beiden Übungsformen von T1 (vor der Kreatingabe) zu T2 (nach der Kreatinsupplementierungsphase) in der Placebogruppe nicht signifikant, in der Testgruppe wurden im Bankdrücken signifikant höhere Laktatwerte erreicht und eine Tendenz zu niedrigeren Werten während der Sprungkniebeugen zum Zeitpunkt T2 deutlich. In beiden Gruppen wurdenn signifikante Erhöhungen der Testosteronkonzentrationen nach der Belastung in der Sprungkniebeuge festgestellt, nicht aber nach dem Bankdrücken. Die Kortisolkonzentration 5 min nach der Belastung unterschied sich in beiden Gruppen und beiden Belastungsformen nicht signifikant von den Vorbelastungswerten. Schlußfolgerung: Kreatinsupplementierung kann zur Erhöhung der Körpermasse führen, allerdings vermitteln Testosteron und Kortisol diese Initialwirkung nicht weiter.
© Copyright 1997 The Journal of Strength and Conditioning Research. National Strength & Conditioning Association. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences
Published in:The Journal of Strength and Conditioning Research
Language:English
Published: 1997
Edition:Colorado Springs 11(1997)3, S. 182-187, 3 Abb., 2 Tab., 30 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate