Sport-related epiphyseal injuries in the adolescent - surgical treatment and late results

(Sportbedingte Epiphysenverletzungen bei Jugendlichen - operative Behandlung und Langzeitergebnisse)

Es wurden die Langzeitergebnisse und Sportfähigkeit von 117 Patienten nach operativer Behandlung von Epiphysenverletzungen über einen durchschnittlichen Zeitraum von 8.25 Jahren analysiert. 61 der Patienten (25%) hatten Sportunfälle.Das durchschnittliche Alter aller Patienten betrug 15.5 Jahre (12 - 19 Jahre, männlich:weiblich = 4:1). Die häufigste Lokalisation war die distale Tibiaepiphyse (56%9 gefolgt von der distalen Radiusepiphyse (12%) und der proximalen Humerusepiphyse (11%). Die Ergebnisse wurden modifiziert nach Weber graduiert. Obwohl bei 72% gute oder ausgezeichnete Ergebnisse in der funktionellen und radiologischen Einschätzung ermittelt wurden, war die Sportfähigkeit bei ca. 50% der Frakturen der distalen Tibiaepiphyse eingeschränkt.In 6,5% der Fälle waren die Ergebnisse schlecht. 5 Patienten dieser Gruppe hatten Komplikationen wie Knocheninfektion, residuale Frakturverschiebung oder schwere Deformität. Es wird geschlußfolgert, daß die Prognose bei Epiphysenverletzungen von der Skelettreife, dem Frakturtyp, der Schwere der Verschiebung oder Zertrümmerung und der Angemessenheit der operativen Behandlung abhängt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Nachwuchssport
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Stuttgart 17(1996)Suppl.1, S. S67
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel