Heavy exercise, nutrition and immune function: Is there a connection?

Der Überblickartikel faßt den gegenwärtigen Wissenstand zum Einfluß von Ernährungsstatus und hoher körperlicher Belastung auf die Immunfunktion zusammen. Es wird festgestellt, daß Belastung in mindestens drei Formen die Interaktionen zwischen Ernährung und Immunfunktion abwandeln kann: 1. Sportler haben gelegentlich eine ungewöhnliche Ernährungsweise: Megadosen an Vitaminen, große Mengen an Protein, Kohlenhydrat und oder Fette mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, spezielle Aminosäure-Supplemente. Andererseits setzen sie sich bei Gewichtsreduzierung einem Energiedefizit aus. 2. Dauerbelastung kann die Glykogenreserven angreifen, was zu einem Kampf zwischen Muskel- und Immunzellen führt. 3. Eine erhöhte Aufnahme von Antioxidanzien kann den Sportler vor reaktiven Molekülen , die einen vermehrten Gewebestoffwechsel und kleine Muskelverletzungen bewirken, schützen. Trotz des potentiellen Mechanismus zur Störung der Immunfunktion sind die meisten Veränderungen im Ernährungsstatus kurzlebig und es ist gibt nur wenig Nachweise, daß die Widerstandsfähigkeit gegenüber Infektionen gemindert wird. Außnahmen bestehen bei Ultraausdauersportarten, chronischem Übertraining und drastischen Reduzierungen der Körpermasse.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences
Published in:International Journal of Sports Medicine
Language:English
Published: 1995
Edition:Stuttgart 16(1995)8, S. 491 - 497, 102 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate