Athletic body in balance. Optimal movement skills and conditioning for performance
Der Autor des Buches betrachtet sportliche Leistungen primär aus dem Blickwinkel individueller funktioneller Stärken und Schwächen der betreffenden Sportler. Sein Trainingsansatz will Ungleichgewichte in der Erbringung sportlicher Leistungen beseitigen und die Ausprägung entscheidender sportartspezfischer Bewegungsfertigkeiten unterstützen.
Das "Hauptwerkzeug", was er dabei einsetzt, sind spezifische Tests. In seinem Buch stellt er diese für die Bereiche
- Beweglichkeit und Stabilität
- Kraft und Ausdauer
- Schnellkraft, Geschwindigkeit und Gewandtheit
vor. Die gezielte Beeinflussung dieser Faktoren, um eine effiziente Bewegung unter sportartspezifischer Sicht zu erreichen, ist ein wesentliches Ziel des sportlichen Trainings.
Das von G. Cook dazu entwickelte Modell der optimalen Leistungspyramide, bestehend aus der funktionalen Bewegung, der funktionalen Leistung und den funktionalen Fertigkeiten, zieht sich wie ein roter Faden als Handlungsrichtlinie durch das Buch. Darauf aufbauend empfiehlt er einfache Eingangstests den sog. "functional movement screen" oder den "self-movement screen", mit denen die Fähigkeit überprüft wird, Grundbewegungsmuster auszuführen.
Daran schließen sich in den folgenden Kapiteln spezifischere Tests an, die zum Beispiel für die Bewertung der Gleichgewichtsfähigkeit, der Maximalkraft, der Muskelausdauer, der Ausdauer oder der Schnellkraft eingesetzt werden sollen. Ziel ist es in jedem Fall, Schwächen und Dysbalancen aufzudecken, die dann wiederum im Training gezielt bearbeitet werden können. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Hinweis darauf, dass damit durch die Tests natürlich sehr individuelle Ausgangslagen für ein nachfolgendes Training entstehen. Dies wird von G. Cook ausdrücklich gewollt, da sich nicht der Sportler an ein vorgegebenes Trainingsprogramm anpassen soll, sondern das Training an die individuellen Voraussetzungen und Ziele des jeweiligen Sportlers.
Erst im Anschluss an die spezifischen Tests schlägt der Autor Trainingsprogramme und -übungen vor. Dabei ist von speziellem Interesse, dass diese sich primär auf Grundbewegungen orientieren, und nicht auf spezifische, an einer Sportart orientierte Bewegungen. So gibt es im Buch Trainingsprogramme für folgende Themen:
- Drehung und Schwingen
- Werfen und Schlagen (z.B. von Bällen)
- Springen und Schießen (mit dem Fuß)
- schnelle Richtungsänderungen und Drehungen.
Damit verfolgt er das Ziel, Bewegungsdefizite zu überwinden, was wiederum die Grundlage langfristiger Verbesserungen der sportlichen Leistung bilden kann.
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| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | training science strength and speed sports |
| Language: | English |
| Published: |
Human Kinetics
2003
|
| Edition: | Champaign: Human Kinetics, 2003.- 221 S. |
| Document types: | book |
| Level: | intermediate |