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Knieverletzungen im alpinen Skibreiten- und Skileistungssport - eine selektive Aufarbeitung der aktuellen Literatur

In den letzten Jahren haben Knieverletzungen und Rupturen des vorderen Kreuzbandes (VKB) im alpinen Skibreitensport zugenommen. Im alpinen Skiweltcup kann ein derartiger Anstieg aus der aktuellen Datenlage jedoch nicht abgeleitet werden. Während im alpinen Skibreitensport Frauen Knieverletzungen doppelt und VKB-Rupturen dreimal so oft wie Männer erleiden, ist dieser geschlechtsspezifische Unterschied im alpinen Skiweltcup nicht feststellbar. Typische Unfallmechanismen sind Flexions-Valgus-Außenrotations-, Flexion-Varus-Innenrotations- und Hyperextensionstraumata. Im Mittel kehren RennläuferInnen ein Jahr nach ihrer VKB-Ruptur in den Wettkampfsport zurück, wobei im Verlauf ihrer weiteren Karrieren das Leistungsniveau vor der Verletzung erreicht oder sogar überschritten werden kann. Intrinsische und modifizierbare athleten- sowie ausrüstungs- und umweltbezogene Risikofaktoren finden im Rahmen von internalen und externalen Maßnahmen zur Verletzungsprävention Beachtung.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2021
Online-Zugang:https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0949328X21001794
Jahrgang:37
Heft:4
Seiten:313-321
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch