Selbstvertrauen, Vorstellungsinhalte und Vorstellungskompetenz von SportlerInnen
(Self-confidence, cognition contents and cognition competence of male and female athletes)
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich die wettkampfnahen Vorstellungen von SportlerInnen mit starkem und schwachem Selbstvertrauen wenigstens teilweise unterscheiden. SportlerInnen mit starkem Selbstvertrauen stellen sich häufiger die Emotionen und die Aufregung vor, die mit einem Wettkampf verbunden sind. Hierbei handelt es sich um allgemein-motivationale Aspekte (MA-A) des Wettkampfgeschehens. Die kognitiven Aspekte, z.B. mögliche Strategien und die Bewegungsabläufe, kommen dagegen in den Vorstellungen gleich häufig vor. Für den Aufbau von Selbstvertrauen scheinen demnach eher motivationale Vorstellungsinhalte von Bedeutung zu sein; allerdings wären auch häufigere Erfolgsvorstellungen (MA-E) zu erwarten gewesen. Zwischen Selbstvertrauen und Vorstellungsinhalten besteht offensichtlich ein Zusammenhang; da das Selbstvertrauen in diese Untersuchung jedoch als quasi-experimenteller Faktor einging, können keine Aussagen zur Kausalität getroffen werden.
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| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | social sciences training science |
| Language: | German |
| Published: |
2002
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| Online Access: | https://orbilu.uni.lu/handle/10993/15271 |
| Document types: | electronical publication |
| Level: | intermediate |