Stretching

Stretching als statische Dehntechnik fand in den letzten 15 Jahren im Fitness- und Sportbereich eine weite Verbreitung. In der Krankengymnastik und manuellen Therapie hatte sich diese Dehntechnik bereits lange als wirksame therapeutische Maßnahme bewährt. Beim Vorliegen einer muskulären Dysbalance mit dadurch bedingten funktionellen Störungen am muskuloskelettalen System wurde das statische Dehnen zusammen mit Kräftigungsgymnastik zur Therapie der Wahl. Die Längentestung der Muskulatur ist dabei die klinische Untersuchung zur Erfassung von Muskelverkürzungen. Die Grundlagen dazu werden beschrieben. Die verschiedenen Formen der Muskeldehntechniken werden dargestellt: dynamisches Dehnen (Schwunggymnastik), statisches Dehnen (Stretching), unterteilt in passive statische Dehnübungen und die neuromuskulären Dehnübungen. Die neurophysiologischen Hintergründe werden diskutiert, ebenso der Stellenwert der einzelnen Methoden in der funktionellen Gymnastik. Praktische Beispiele für die wichtigsten Muskelgruppen sind dargestellt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:Die Orthopädie
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Online-Zugang:https://www.springermedizin.de/stretching/8112166
Jahrgang:26
Heft:11
Seiten:981 - 986
Dokumentenarten:Artikel
Level:mittel