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Effects of Injury Danger on Movement Behavior

Vor dem Hintergrund des Stress-Verletzungs-Modells von Andersen und Williams (1988) besteht das Ziel der vorliegenden Untersuchung darin zu überprüfen, inwieweit gefährliche äußere Bedingungen (Verletzungsgefahr) in Abhängigkeit von unterschiedlicher Aufgabenschwierigkeit zu einer Veränderung des Bewegungsverhaltens führen. 68 Sportler und Sportlerinnen werden in einem 2 x 2 Gruppendesign randomisiert vier verschiedenen Bedingungen mit hoher und niedriger Verletzungsgefahr respektive hoher und niedriger Aufgabenschwierigkeit zugeteilt. Bewegungsschnelligkeit, -genauigkeit und -fehler bei unterschiedlich schweren Sprungaufgaben werden in drei Versuchsdurchgängen videoanalytisch erhoben. Personen bei Verletzungsgefahr machen tendenziell weniger Fehler, was insbesondere auf eine niedrigere Fehlerrate im ersten Durchgang bei schwerer Aufgabenstellung zurückgeführt werden kann. Weiterhin zeigt sich bei leichter Aufgabe und Verletzungsgefahr eine Tendenz zu genaueren Sprungbewegungen. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund von Handlungseffizienz (wenige Fehler) und Handlungssicherheit (genaue Bewegungen) diskutiert.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:social sciences
Published in:Psychologie und Sport
Language:German
Published: 2003
Edition:Schorndorf 9(2003)1, S. 2 - 15, 5 Abb., 23 Lit.
Online Access:http://psychologie-und-sport.org
Document types:article
Level:advanced intermediate