Risk factors for recurrent stress fractures in athletes

1 Sportler (19 Männer, 12 Frauen) mit mindestens drei separaten Stressfrakturen pro Sportler und 15 Kontrollsportler ohne Frakturen wurden nach Risikofaktoren für Stressfrakuren unter besonderem Aspekt von Ernährung, Training und Hormonen (bei Frauen) befragt. Weiterhin wurden Knochenmineraldichte, biomechanische Merkmale des Fußes, der Beine und Hüfte sowie Reaktionzeit und Gleichgewicht untersucht. Ergebnisse: Die Häufigkeit der Stressfrakturen betrug durchschnittlich 3,7/Sportler (insgesamt 114 Frakturen). Lokalisiert waren die Frakturen bei Männern zu 70 % in der Tibia oder Fibula und bei Frauen zu 50 % im Fuß und Fußgelenk. Die meisen Patienten waren Läufer (61 %). Der durchschnittliche Trainingsumfang betrug 117 km/Woche. Biomechanische Faktoren in Verbindung mit wiederholten Stressfaktoren waren: hohe Längswölbung des Fußes, Beinlängenungleichheit, exzessiver Vorderfußvarus. Fast die Hälfte der weiblichen Patienten (40 %) berichteten über Menstruationsstörungen. Siehe auch J. Sports Sci., London 19(2001)8, S. 584-585
© Copyright 2001 The American Journal of Sports Medicine. SAGE Publications. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences
Published in:The American Journal of Sports Medicine
Language:English
Published: Waltham 2001
Volume:29
Issue:3
Pages:304-310
Document types:article
Level:advanced intermediate