Endurance training, overtraining and changes in stress hormones

Zielstellung: Abklärung individueller hormoneller Reaktionen bei intensivem Training und Übertraining. Methoden/Probanden: 23 Ausdauersportler erhöhten über einen Zeitraum von 6-9 Wochen entweder ihren Umfang intensiven Trainings um 120%, den Umfang weniger intensiven Trainings um 100% oder dienten als Kontrollpersonen. Zu Beginn, nach 4 Wochen und am Ende des Trainingsabschnitts wurden ein maximaler Laufband-/Skigeh-Test, eine psychologische Befragung und Stresshormonanalysen durchgeführt. Ergebnisse: 5 Sportler der intensiven Trainingsgruppe zeigten ein Übertrainingssyndrom, während die Sportler der anderen Gruppen ihre Leistung beim Laufbandtest verbesserten. In der Übertrainingsgruppe waren Abnahmen im max. Serum-Kortisol und max. Plasma-Adrenalin zu verzeichnen. Entsprechend den individuellen Veränderungen wurden zwei verschiedene Hormonreaktionen bei Übertraining ermittelt: 1. Sympathische Form mit erhöhtem nächtlichen Urin-Noradrenalin und Plasma-Noradrenalin in Ruhe sowie vermindertem oder unverändertem Kortisol. 2. Exhaustive Form mit erhöhtem Ruhe-Kortisol, vermindertem submaximalen und maximalen Kortisol und vermindertem oder unverändertem Plasma-Noradrenalin in Ruhe und nächtlichen Urin-Noradrenlain.
© Copyright 1997 Training and care of athletes - current concepts and technologies. Fourth IOC World Congress on Sports Science, Monaco, october 22-25, 1997, Congress proceedings. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Training and care of athletes - current concepts and technologies. Fourth IOC World Congress on Sports Science, Monaco, october 22-25, 1997, Congress proceedings
Language:English
Published: 1997
Edition:Lausanne: IOC Medical Commission (Hrsg.), 1997. - S. 85
Document types:book
Level:advanced intermediate