Thomas flaire with 1/1 spindle versus double leg circle with 1/1 spindle

Zwei technische Elemente des Pauschenpferdturnens wurden biomechanisch analysiert. Dazu wurden die Übungen von zwei Weltklassesportlern (Supola /Ungarn/ und Iwankow /Weißrußland/) geturnt und mit dem Consport Motion Analysis System aufgezeichnet. Es wurden 13 Körperpunkte definiert, die dann ein elfgliedriges Susanka-Körpermodell lieferten. Es wurde festgestellt, daß es zwischen den zwei Spindeltypen wichtige Unterschiede gibt. Aus den kinematischen Analysen könnte man aber schlußfolgern, daß die Flankenspindel schwieriger als die Magyar-Spindel ist. Wenn das zuträfe, würden die Turner die Magyar-Spindel öfter als die Flankenspindel in ihr Programm aufnehmen, das Gegenteil ist aber der Fall. Die mögliche Ursache ist in einer schwierigeren Generierung und Erhaltung des Winkelmoments wie auch in einer komplizierteren Veränderung des Trägheitsmoments um die Körperlängsachse während der Drehung bei der Magyar-Spindel zu sehen.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences technical sports
Published in:ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz)
Language:English
Published: 1995
Edition:Thunder Bay: Lakehurst University (Hrsg.), 1996. - S. 123 - 127: 2 Abb., 3 Lit.
Document types:congress proceedings
Level:advanced intermediate