Aqua-Fitness

Ein regelmäßiges Training im Wasser hat sowohl für das Herz-Kreislauf-System, aber auch für das Binde- und Stützgewebe und für die neuromuskuläre Koordination sehr positive Wirkungen. Diese werden primär durch die besonderen physikalischen Eigenschaften des Wassers, den Auftrieb, den Wasserwiderstand sowie den hydrostatischen Druck, hervorgerufen. Speziell darauf abgestimmte Trainingsprogramme, wie das vorliegende Aqua-Fitness-Konzept, erzielen im Vergleich zum Landtraining spürbar positive Effekte: - Verringerung des Körpergewichts - Entlastung der Gelenke während der Belastung - Förderung der Durchblutung - Erhöhung des Energiestoffwechsels - Verbesserung der immunologischen Abwehr - Massage der Haut - gezieltes Training einzelner Muskelgruppen - optimale Bewegungsausführung dank geringerer Bewegungsgeschwindigkeit - reduzierte Verletzungsrisiken dank reduzierter Belastungen. Parallel zu diesen verschiedenen Wirkungen ist auch ein verbessertes Wassergefühl zu nennen, was sich auf die Bewegungskoordination positiv auswirkt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass mit dem Aquatraining Differenzierungs-, Kopplungs-, Umstellungs-, Gleichgewichts-, Stabilisierungs-, Orientierungs-, Rhythmisierungs- und Reaktionsfähigkeit geschult werden. Dadurch kommt es zu einer harmonischeren und ökonomischeren Bewegung. Nicht minder wichtig sind die Möglichkeiten, die das Aquatraining für die Ausprägung konditioneller Fähigkeiten wie Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Schnelligkeit bietet. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Aquatraining eigentlich in allen Alters- und Leistungsklassen, im Fitness- und Rehabilitationssport wie auch im Wettkampf- und Leistungssport angewendet werden kann. Die von den Autoren vorgestellten Übungsbeispiele knüpfen an diesen Aspekten an und illustrieren, mit welchen Bewegungsformen welche Effekte erzielt werden können. Dazu werden sowohl für Schulter- und Armmuskulatur als auch für die Beine verschiedenste Übungen präsentiert, in ihrer Bewegungsausführung und den zu erzielenden Wirkungen vorgestellt. Wichtig sind aber auch die an Land durchzuführenden gymnastischen Übungen, die ein Aquatraining nachbereiten, in dem mittels Dehnung und gezielter Belastung der Agonisten gesundheitliche Risiken minimiert werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: München Copress 2010
Ausgabe:München: Copress, 6. Aufl., 2010.- 117 S.
Seiten:117
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel