Eine Dekade des aeroben Ausdauertrainings: Histologischer Beweis für Fasertyptransformation

Im trierischen Skelettmuskel wurden bereits Transformationen von schnell- zu langsam kontrahierenden Muskelfasern nachgewiesen. Es ging nun darum zu untersuchen, inwieweit dies auch für den trainierten menschlichen Organismus zutrifft. Probanden waren sieben über sehr lange Zeit (mindestens zehn Jahre) Ausdauer trainierte Sportler und sechs untrainierte Vergleichspersonen, denen Muskelbiopsoen des M. Vastus lateralis entnommen wurden. Die Ergebnisse der Untersuchungen und Analysen führten zu dem Schluss, dass a) bei den Ausdauer trainierten Personen der Anteil der Typ-I-Fasern signifikant höher war und b) Ausdauertraining die Transformation von TypII-Muskelfasern zu Typ-I-Fasern fördern kann. Eine weitere Erkenntnis war die signifikant niedrigere oxidative Verschmutzungsintensität der Typ-II-Fasern bei den Ausdauer trainierten Probanden im Vergleich zu den untrainiertenPersonen - dieser Unterschied kann entweder die Rekrutierungsmuster und/oder eine eingeschränkte Kapazität zur Erhöhung des oxidativen Potenzials in früheren Typ-II-Fasern reflektieren.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Language:English
Published: 2000
Edition:Torino 40(2000)4, S. 284 - 289, 3 Abb., 3 Tab., 31 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate