Der Aufbau der Kinder- und Jugendsportschulen in der DDR und ihre Entwicklung bis 1961

Die in den 50er Jahren gegründeten Kinder- und Jugendsportschulen (KJS) zählten zu den Kernelementen des Leistungssportsystems der DDR. Anfangs waren sie allgemein bildende Schulen mit einer vertieften Sportausbildung, die sich dann aber schrittweise zu Zentren der sportlichen Ausbildung talentierter Kinder und Jugendliche entwickelten. Im vorliegenden Buch vollzieht G. Falkner die Entwicklung dieser Schulen im Zeitraum von 1951 bis 1961 nach. Dabei geht es ihm primär um die Kennzeichnung der strukturellen Entwicklung der KJS. Es zeigen sich zwei Entwicklungsetappen. Die erste reicht bis 1958 und ist auf die umfassende Allgemeinbildung der KJS-Schüler orientiert, danach rückt aber immer stärker die sportliche Ausbildungskomponente in den Vordergrund. Parallel dazu kommt es zu einer verstärkten Individualisierung der Ausbildungsprozesse - sportlich wie schulisch - der talentiertesten Sportlerinnen und Sportler. Durch 15 dem Buch beigefügte Dokumente zur Entwicklung der KJS illustriert der Autor sowohl die politischen und sportpolitischen Ziele mit der Entwicklung dieser Spezialschulen in der DDR als auch ihre pädagogische und sportliche Umsetzung im Schul- und Sportalltag.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Nachwuchssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Planegg 2003
Ausgabe:Planegg: Deutscher Skiverband (Hrsg.), 2003.- 194 S.
Seiten:194
Dokumentenarten:Buch
Level:mittel