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Die Rolle des IAT in der Trainerausbildung

Meine persönlichen Kontakte zum Leipziger Institut für Trainingswissenschaft reichen weit zurück. Sie waren zunächst vor allem auf fachlich persönlicher Ebene angesiedelt und sind später außerdem zunehmend - zunächst als Sportdirektor des Deutschen Hockey-Bundes (1996 bis 2004) und nachfolgend aus der Sicht der Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes bis heute - durch ein besonderes strukturell- systemisches Interesse erweitert worden. Fragt man, wo die Wurzeln dafür liegen, ist ganz klar: Erfolg im Leistungssport ist keine Frage einer wie auch immer gearteten spontanen Eingebung. Erforderlich ist vielmehr eine Meine persönlichen Kontakte zum Leipziger Institut für Trainingswissenschaft reichen weit zurück. Sie waren zunächst vor allem auf fachlich persönlicher Ebene angesiedelt und sind später außerdem zunehmend - zunächst als Sportdirektor des Deutschen Hockey-Bundes (1996 bis 2004) und nachfolgend aus der Sicht der Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes bis heute - durch ein besonderes strukturell- systemisches Interesse erweitert worden. Fragt man, wo die Wurzeln dafür liegen, ist ganz klar: Erfolg im Leistungssport ist keine Frage einer wie auch immer gearteten spontanen Eingebung. Erforderlich ist vielmehr eine fundierte, klug aufeinander abgestimmte Teamarbeit aller Beteiligten. Dazu gehört eine anwendungsorientierte Wissenschaft, die die Prozesse der Leistungsentwicklung und der Leistungserbringung zum richtigen Zeitpunkt zielführend unterstützt. Das Ganze - so meine Erfahrungen - funktioniert nur, wenn fachliche und persönliche Aspekte "passen". Dies gilt in besonderem Maße auch für die Aus- und Fortbildung unserer Trainerinnen und Trainer. Athleten und Trainer stehen bei allen führenden Leistungssportnationen im Zentrum ihrer Überlegungen und Aktivitäten. Davon hat auch eine vernunftgeleitete Traineraus- und -fortbildung auszugehen. Selbstverständlich muss den Trainern wissenschaftlich fundiertes Rüstzeug, das für die erfolgreiche Bewältigung ihrer Aufgaben erforderlich ist, vermittelt werden. Und hier beginnt für die Traineraus- und fortbildung eine erste Schwierigkeit. Es geht eben nicht an, dass den Trainern von der sprichwörtlichen Kanzel herab Dinge vermittelt werden, die für den Leistungssport nicht relevant sind...
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Leitung und Organisation Trainingswissenschaft Ausbildung und Forschung Sportgeschichte und Sportpolitik Nachwuchssport
Veröffentlicht in:20 Jahre IAT Festschrift 1992-2012
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Leipzig IAT 2012
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/Festschrift_Nordmann.pdf
Seiten:150-151
Dokumentenarten:Artikel
Level:mittel