Wirbelkörper-Aufbaustörung und Morbus Scheuermann

(Vertebral body structure disorder and Scheuermann´s disease)

Der spezifische Aufbau der Wirbelsäule gibt ihr eine funktionell zentrale Rolle beim Sport, jedoch auch eine begrenzte Toleranz hinsichtlich biomechanisch einwirkender Kräfte. Sportlich aktive Kinder scheinen häufiger Veränderungen an Grund- und Deckplatten mit Kyphosen zu entwickeln als inaktive, jedoch selten von pathologischem Ausmaß. Schmerzhafte und röntgenologisch pathognomonische Kyphosen definieren den Morbus Scheuermann (MS). Hiervon abzugrenzen sind isolierte Wirbelkörperaufbau- oder Apophysenstörungen (WAS) und Chordarückbildungsstörungen (CRS), deren Konsequenz für die Sportfähigkeit und die Sporttauglichkeit im Kindes- und Jugendalter weitaus geringer ist.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences junior sports
Tagging:Sporttauglichkeit
Published in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Language:German
Published: 2022
Online Access:https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0949328X22000126
Volume:38
Issue:1
Pages:84-88
Document types:article
Level:advanced