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Strategien zur Steigerung der intrinsischen Motivation im Training von Wettkampfschwimmern

"Der Wille zu gewinnen ist wichtig. Der Wille zu trainieren ist entscheidend." Im Laufe seiner leistungssportlichen Karriere verbringt ein Schwimmer unzählige Stunden damit, im Training an sich selbst zu arbeiten. Zahlreiche Trainingsstunden gehen dem Erfolg voraus, den ein Sportler erzielt, wenn er eine neue Bestzeit erreicht. Die Nachwuchskonzeption Schwimmen 2020 des DSV sieht für das Anschlusstraining der Altersklassen 15/16 beispielsweise einen Trainingsumfang von 26 Stunden pro Woche vor. Das ist ein großer zeitlicher Aufwand und erfordert viel Disziplin und Motivation. Im Bereich der Sportwissenschaften gibt es verschiedenste, teilweise gut erforschte und etablierte Trainingsmethoden. Langfristiger Leistungsaufbau, Laktatschwelle oder Ruhepuls sind dabei beispielsweise gängige Begriffe und gehören zu den Grundkenntnissen eines jeden (Schwimm-) Trainers auf der ganzen Welt und unterliegen oftmals genauer Kontrolle im Hochleistungssport. Die Forschungstätigkeiten in diesem Bereich sind vielfältig und die Tendenz ist steigend. Im Themenfeld der Sportpsychologie nehmen die Forschungen und die Interventionen ebenfalls zu. Obwohl man vielerorts bereits um die besondere Bedeutung der Psyche im Wettkampfsport weiß, wird dennoch, vergleichsweise wenig Forschung betrieben. Ähnlich verhält es sich mit diesem Themengebiet in der Wissensvermittlung bei Traineraus- und Fortbildungen. Folglich erhält dieser Aspekt oftmals weniger Aufmerksamkeit in der Praxis, als es vielleicht nötig wäre.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten Sozial- und Geisteswissenschaften Nachwuchssport
Veröffentlicht in:Schwimmen: Lernen und Optimieren, 46
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Beucha DSTV 2021
Seiten:201-214
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch