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Mehr Chancengleichheit durch Bio-Banding. Nachwuchsspieler nach ihrem biologischen Alter gruppieren und beurteilen

Nachwuchsspieler, die spät im Jahr geboren sind und sich im Vergleich zu ihren Altersgenossen eher spät körperlich entwickeln, drohen durch die Raster des Scoutings zu fallen, fürchten Sportwissenschaftler. Eine Methode, die die Chancengleichheit in der Talententwicklung fördern soll, ist das "Bio-Banding". Danach werden die Spieler im Training und Wettkampf nach ihrem biologischen Entwicklungsstand statt nach ihrem kalendarischen Alter gruppiert und beurteilt. Das Ziel: Neben den Frühentwicklern rücken so auch später im Jahr Geborene mit einem potenziell großen Entwicklungspotenzial im Hochleistungsalter in den Fokus. Der britische Elite Player Performance Plan wendet die Methode mit Erfolg in der Praxis an. Ein vierstufiges Progressionsmodell, das Nachwuchsspieler individuell bezüglich ihrer Reife, technischen Fertigkeiten und dem psychologischen Entwicklungsstand einschätzt, könnte helfen, die sportliche Leistungsentwicklung junger Talente ganzheitlich zu erfassen und den Entwicklungsfortschritt besser zu verfolgen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Spielsportarten Nachwuchssport Biowissenschaften und Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Frankfurt/Main Deutscher Fußball-Bund 2019
Schriftenreihe:Wissensportal der DFB-Akademie
Online-Zugang:https://www.dfb-akademie.de/studie/mehr-chancengleichheit-durch-bio-banding/-/id-15000096
Dokumentenarten:Informationsseite und Navigationsseiten
Level:mittel