Evaluation eines Modells zur Talentidentifikation im Grundschulalter

Die beispielhaft analysierte Kampagne des Fuldaer Bewegungs-Checks zur frühen Talentsichtung und Talentorientierung auf der Basis des DMT 6-18 plus Ballweitwurf darf zusammengefasst als praktikabel sowie zeitgleich prognostisch und aufgrund der Ökonomie, Zumutbarkeit und Nützlichkeit auch als ökologisch valide angesehen werden. Limitierungen der vorgestellten Untersuchungsergebnisse resultieren aus der (noch) begrenzten Gesamtteilnehmerzahl von bislang nur etwa 9.500 Zweitklässlern, den lediglich 6 Jahren Laufzeit der Längsschnittanalyse, den im Landkreis Fulda in vielen Sportarten eher begrenzten spitzensportlichen Förderkapazitäten, den Einschränkungen bei der Leistungs-/ Erfolgsrecherche, der breiten Altersspanne (U12- U15), der problematischen Vergleichbarkeit des Kaderstatus zwischen den Sportarten und nicht zuletzt aus der teilweise engen "Verwandtschaft" von Talentmerkmalen einzelner Sportarten (z. B. im Skilanglauf und Skilauf-Alpin). Die Stärken des Fuldaer Bewegungs-Checks wiederum bestehen im Sachverhalt der Totalerhebung bei der Grundgesamtheit aller Zweitklässler in der Testregion, dem motorisch sehr breit angelegten Talentscreening und der zweiten Stufe Talent-Check, die mit Hilfe von zumindest semispezifischen Tests zu einer weiteren Präzisierung des ersten Empfehlungsdurchgangs beiträgt. (vom Autor übern. gek.)
© Copyright 2018 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2016/17. Veröffentlicht von Sportverlag Strauß. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Nachwuchssport
Tagging:Talentscreening
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2016/17
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hellenthal Sportverlag Strauß 2018
Online-Zugang:http://my.page2flip.de/2895682/14185088/14185117/html5.html#/48
Seiten:47-55
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch