Projekt: "Ruderleistungsdiagnostik 2009"
Die Ruderleistung, abgebildet in der 2000-m-Fahrtzeit, ist das Ergebnis des komplexen Zusammenspiels verschiedener Leistungsfaktoren, Kondition, Rudertechnik, Renntaktik und psychische Eigenschaften. Mithilfe eines mobilen Messsystems (FES/ Universität Hamburg) werden die mechanische Gesamtleistung sowie ihre Teilkomponenten ermittelt, die für die Bewältigung der 2000-m-Distanz von der Mannschaft erbracht werden. Das MMS 2000 hat sich seit seiner Einführung zu einem unverzichtbaren Bestandteil in der Vorbereitung der Rudernationalmannschaften für die internationalen Wettkampfhöhepunkte (Weltmeisterschaften, Olympische Spiele) entwickelt. Zu den gegenwärtigen Stärken des Systems zählen:
• die Erfassung von Ruderleistung und Rudertechnik unmittelbar im Rennboot der Athletinnen bzw. Athleten, in allen Bootsklassen und unter allen typischen Wettkampf-und Trainingsbedingungen, wie z. B. das Messen von Achterbesatzungen bei internationalen Rennen.
• das Feedbacktraining mit Sofortinformation für Ruderinnen bzw. Ruderer und die Trainergruppe.
• die hohe trainingspraktische Relevanz der generierten Mess- und Testdaten, die Aussagen reichen von Hinweisen zur Steuerung der individuellen Ruderleistung und -technik bis zu Empfehlungen für die Formierung von Bootsbesatzungen.
© Copyright 2010 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2009/10. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Trainingswissenschaft Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2009/10 |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Bonn
2010
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| Online-Zugang: | http://www.bisp.de/cln_099/nn_113306/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Jahrbuch/Jb__200910__Artikel/Mattes__193__197,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Mattes_193_197.pdf |
| Seiten: | 193-197 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch |